ICH HABE MICH AN EINER SPRITZE GESTOCHEN. WAS KANN ICH TUN?

Herumliegende Spritzen im öffentlichen Raum sind Auswirkungen von fehlenden Drogenkonsumräumen für suchterkrankte Menschen oder sichere Entsorgungsmöglichkeiten wie z.B. Spritzeneimer.

Eine Spritze ist – besonders auf Kinderspielplätzen und Wiesen – eine Gefahrenquelle.

WAS KANN MIR PASSIEREN?

Gut zu wissen:

Bei einem Stich mit einer benutzten Nadel ist Risiko der Infizierung mit HIV- oder Hepatitis-Erregern gering – aber nicht ausgeschlossen.

Die Ansteckungsgefahr durch Hepatitis B oder C ist höher, als die von HIV.

Wichtig: Ruhe bewahren, die Situation aber ernstnehmen! Gerade bei Kindern.

1. DESINFIZIERE SOFORT!

Und zwar richtig.

Wenn kein Desinfektionsmittel in der Nähe ist, lass viel Wasser über die Haut laufen.

Blutet es, stoppe die Blutung erstmal nicht – hierdurch können Keime ausgeschwemmt werden.

2. GEH ZUM NÄCHSTEN KRANKENHAUS

– möglichst mit der Nadel!

Achtung: löse die Nadel NICHT von der Spritze, sondern pack am besten beides in eine Dose oder Flasche.

Wenn Du einen Krankenwagen rufst, sollten die Sanitäter*innen die Spritze mitnehmen!

3. IM KRANKENHAUS

passiert folgendes:

1. Du wirst informiert über:

  • die Ansteckungsrisiken HIV, Hepatitis B und C
  • die Notwendigkeit einer Untersuchung (Blutentnahme) und Behandlung

2. Die Nadel wird untersucht.



Ich möchte mehr wissen.
An wen kann ich mich wenden?

akut: 112

Für mehr Infos

FIXPUNKT

www.fixpunkt-berlin.de