WEIL NICHTSTUN
NICHT HILFT

Der Kiez ist Spiegel unserer Gesellschaft: Er ist Zuhause, Reiseziel und Transitzone. Hier begegnen wir uns, hier entsteht Gemeinschaft. Gleichzeitig  ist hier soziale Ungleichheit sichtbar und spürbar:

Wir erleben Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt.
Wer ist zuständig? An wen kann ich mich wenden? Wie kann ich handeln?
Es ist meistens nicht der Mangel an Mut, sondern oft das Fehlen von Wissen, was uns daran hindert zu fragen, zu handeln und zu unterstützen. 

Wir haben Antworten gesammelt und hängen sie in den öffentlichen Raum. Denn: Zu warten, dass andere reagieren, schützt niemanden.

Lass niemanden allein. Sei solidarisch. Sei informiert. Zeig KiezcouRAGE.

KiezcouRAGE greift Konflikte aus dem öffentlichen Raum auf, informiert, fordert auf – und ermutigt, hinzuschauen, zu fragen, zuzuhören und miteinander zu handeln.

Wir tun uns zusammen, unterstützen einander, teilen, was wir wissen und wer wofür ansprechbar ist.

Die Plakataktion KiezcouRAGE ermutigt ALLE, hinzuschauen, zu fragen, zuzuhören und miteinander zu handeln. Darauf zu warten, dass andere reagieren, schützt niemanden. Deshalb tun wir uns zusammen, unterstützen einander, teilen, was wir wissen und wer wofür ansprechbar ist. 

Lass niemanden allein. Sei solidarisch. Sei informiert.
Zeig KiezcouRAGE.

Zu verschiedenen Themen  werden auf Plakaten, Broschüren oder in diesem Blog Handlungsempfehlungen mit dem Verweis z.B. auf Beratungsstellen alltagsorientiert abgebildet. 

Die Kampagne KiezcouRAGE  orientiert sich inhaltlich an bestehendem Informationsmaterial, das  Initiative, Beratungsstellen, Vereine und Stiftungen bereits formuliert haben.

KiezcouRAGE  ist aus der Arbeit und den Erfahrungen des Aktionsbündnisses Solidarisches Kreuzberg heraus initiiert worden. 

Im Austausch mit engagierten Menschen aus der Nachbarschaft, mit Aktivist*innen und Initativen, nahm die Kampagne Gestalt an. 

Ausgehend von unseren Erfahrungen haben wir gesellschaftliche Themen  identifiziert, mit denen wir uns  als Betroffene und/oder Zeug*innen nahezu täglich auseinandersetzen.

Diese Themen befassen sich mit 

  • erstarkendem  Rassismus und Antisemitismus
  • diskriminierenden, übergriffigen Polizeikontrollen
  • Menschenfeindlichkeit gegenüber obdachlosen Menschen 
  • mit Folgen der fehlenden Rückzugsmöglichkeiten für suchtkranke Menschen aufgrund von fehlenden Schutzräumen, zunehmender Wohnungslosigkeit und der Verdrängung aus dem öffentlichen Raum

    In dieser Kampagne finden sich diese Themen wieder.
    Und es gibt noch mehr Themen. Wir stehen also erst am Anfang.